Das Vorgehen beim Verchromen
In der Regel wird vor dem dekorativen Verchromen zuerst die Oberfläche gebeizt, geschliffen und poliert. Danach wird eine hochglänzende Nickelschicht erzeugt und anschliessend ein Chromüberzug erstellt.
Mit den heutigen Hochleistungs-Glanznickelbädern ist es nicht mehr notwendig, dass die zu verchromenden Teile unterkupfert werden.
Die oberste Chromschicht ist sehr hart und widerstandsfähig gegen Gase und Säuren, nicht jedoch gegen Salzsäure und Eisen-III-Chlorid. Aus diesem Grunde sollte man nach Möglichkeit Fahrzeuge, die verchromte Teile enthalten, im Winter in der Garage stehen lassen oder aber die Fahrzeuge regelmässig und sorgfältig pflegen. Einzelne Sprüh-Laugen enthalten nämlich Eisen-III-Chlorid, das die Chromschicht abbeizt. Zwar wird die darunter liegende Nickelschicht nicht angegriffen, doch die Chromteile erhalten durch das Chlorid einen gelben (unschönen) Schimmer.
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